Medizinisches Haut & Laserzentrum TrierHautlexikoneMailImpressum
Hautlexikon

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A

Angiom siehe Blutschwämmchen oder Laser

Allergie (siehe auch Insektenstiche, Neurodermitis, Nesselsucht)

Pricktest: Meißt auf den Unterarm werden verschiedene Testlösungen aufgebracht und ganz oberflächlich mit einer Lanzette eingebracht (Testdauer: 20 min) Intracutantest: Testlösungen werden gezielt in die Lederhaut eingespritzt (Testdauer: 20 min) Epikutantest: Mittels eines Testpflasters werden Substanzen getrennt auf dem Rücken aufgebracht (Testdauer: insges. drei bis vier Tage).

atopisches Ekzem siehe Neurodermitis



B

Bakteriell bedingte Hautinfektionen

über offene Wunden können sich zahlreiche Bakterienarten ansiedeln und teils charakteristische Krankheitsbilder verursachen.

Symptome: Rötung, Schwellung, Überwärmung, ggf. Blasen, Fieber

Info: Blutvergiftung möglich, gezielte Behandlung notwendig

Basaliom

Ein örtlich bösartig wachsender Tumor, der i.d.R. anders als beim Krebs keine Tochtergeschwülste (Metastasen) setzt. Eine sorgfältige chirurgische Entfernung ist oft die beste Therapie. Nach der Entfernung des Tumors ist eine Nachkontrolle der Haut in regelmäßigen Abständen wichtig. Die Hautärztliche Gemeinschaftspraxis Trevirispassage ist dem Tumornachsorge-Programm des Landes Rheinland-Pfalz angegliedert  siehe auch.Basaliom    

Besenreiser

Kleinste venöse, kosmetisch störende Gefäße oft an Beinen gelegen. Diese können mit einer fast schmerzlose Spritze verödet (GOÄ: ca. 30€ pro Sitzung), oder gelasert werden. Die gesetzlichen Kassen übernehmen nicht die Kosten, da es sich hierbei um einen medizinisch nicht notwendigen Eingriff handelt.

Bienenstich siehe Insektenstiche

Blutvergiftung siehe bakteriell bedingte Hautinfektionen, Wundrose

Blutschwämmchen

Gutartige Gefäßneubildung, die im Zuge des Älterwerden an verschiedenen Stellen des Körpers sich entwickelt. Sollte diese roten Knötchen kosmetisch stören, kann man sie fast schmerzlos mit einem Kryptonlaser (siehe Laser) entfernen.

Borelliose siehe Zeckenbedingte Übertragung von Krankheiten



C bis E

Candida albicans siehe Pilzerkrankungen

Clavus siehe Hühneraugen

Couperose siehe Rosacea

Dermatitis siehe auch Neurodermitis, Windeldermatitis, Ekzem

Ekzeme (siehe auch Neurodermitis)

Unterschiedliche Ursachen der Hauterkrankung möglich
Symptome: z.B. Rötung, Schuppung, Krustenbildung, Juckeiz, Hautreliefänderung

Info: Kortisonpräparate müssen hier oft eingesetzt werden. Nur die fachgerechte, stadiengerechte Anwendung und Kontrolle der Therapie profitiert von diesen heilbringenden Medikamenten und kann Nebenwirkungen vermeiden. Keine eigenen Therapieversuche!

Erfrierungen

Kälteeinwirkung auf die Haut
Symptome: einer Verbrennung vergleichbar (siehe dort)
Info: Folgeerscheinungen wie bei Verbrennungen möglich.

Erysipel siehe Wundrose

Erythema migrans siehe Zeckenbedingte Übertragung von Krankheiten



F

Falten sind Zeichen einer normalen Hautbeanspruchung und machen das Gesicht unverwechselbar interessant. Zu starke, kosmetisch störende Faltenbildung sind ein Zeichen der ständigen Strapazen, die der Mensch ausgesetzt ist, oder z.B. Folge einer starken Sonnenlichteinwirkung. Diese zu verringern ist zunehmend der Wunsch vieler hautbewußter Menschen. Es haben sich daher inzwischen viele Methoden etabliert, den Betroffenen zu helfen:

Faltenunterspritzung: Es kann ein Gewebeersatz (Hyaluronsäure z.B der Fa. Restylane, Kollagen) unter die Falten mit haardünnen Kanülen schmerzarm eingebracht werden. Diese Methode ist recht sicher. Allergietestungen sind bei modernen Mitteln nicht mehr notwendig. Vorteilhaft ist der für kleine Bereiche günstige Materialpreis. Der Nachteil der Methode ist, daß Falten etwas überkorrigiert werden, weil das Material vom Körper nach ca. 6-12 Monaten abgebaut wird.

Dieser Nachteil trifft nicht auf die speziell veränderte Hyaluronsäure mit inkorporierten PMMA-Kügelchen der Fa. Artecoll. Der Nachteil ist dafür der höhere Materialpreis.

Bei starker Faltenbildung, die eine erhöhte Materialeinbringung in die Haut erfordert, ist der/dem Betroffenen mit der Eigenfettinplantation am Besten geholfen. Es handelt sich hierbei um das Einspritzen Ihres eigenen Fettgewebes aus dem Gesäß. Das nicht genutzte Material wird eingefroren und kann bei Bedarf für weitere Stellen verwendet werden. Kosten für das Injektions-Material entstehen nicht, denn das gehört ja Ihnen! Das Honorar für die Entnahme und Injektion teilen Ihnen gerne die Ärzte der Hautärztlichen Gemeinschaftspraxis Trevirispassage mit.

Bei starker Falten- oder Narbenbildung kann evtl. auch ein Laser eingesetzt werden (siehe dort).

Fruchtsäure-Peeling s. Hautzentrum-Trier.de

Frühsommermeningoencephalitis siehe Zeckenbedingte Übertragung von Krankheiten

FSME siehe Zeckenbedingte Übertragung von Krankheiten



F - G

Gesichtsfalten Siehe unter Falten.

Gürtelrose (Herpes Zoster)

Ausbruch des Windpockenvirus meist segmentweise über Nervenbahnen.

Symptome: entzündlich gerötete Haut, oft Juckreiz oder brennende Schmerzen, Bläschen.

 

Hauterkrankungen bedingt durch Diabetes mellitus

Diabetes mellitus führt u.a. zu Verschlüsse keiner Blutgefäße. Dadurch ist die Durchblutung und somit die Infektabwehr eingeschrängt. Als Spätfolge können Erblindung, der gefürchtete diabetische Fuß (Amputationsrisiko) und zahlreiche Hauterkrankungen (z.B. Pilz-, Bakterieninfektionen) auftreten.

Hauterkrankungen, ernährungsbedingte

Ursächlich sind übertriebene Diäten, einseitige Kost, Alkoholismus, Darmerkrankungen, etc.

Symptome: vorgealterte, dünne zu Entzündungen neigende Haut infolge Mangel an Vitaminen, Eiweiß, Spurenelementen.

Hautpilz siehe Pilzerkrankungen

Hefeinfektionen siehe Pilzerkrankungen

Herpes simplex

Virusinfektion der Lippenregion, aber auch im Genitalbereich.

Symptome 3-9 Tage nach Infektion: Jucken, Brennen und Bläschenbildung.

Info: Frühzeitige Behandlung beim Dermatologen, anderenfalls ist die Effektivität der Wirkstoffe eingeschränkt

Herpes Zoster siehe Gürtelrose

Hirnhautentzündung siehe Zeckenbedingte Übertragung von Krankheiten

Hühneraugen (Clavus)

Anpassungsreaktion der Haut auf chronische Belastung.

Symptome: verstärkte Hornhautbildung

Info: Abtragung der Schwielen. Orthopädische Entlastung notwendig, um ein Wiederauftreten zu vermeiden.

Hyposensibilisierung siehe Insektenstiche



I - L

Insektenstiche (Biene, Wespe)

Insektengift kann eine Allergie vervorrufen, die über leichte Rötung und Schwellung sich zu schweren Erscheinungen bis zu einem Schock entwickeln kann.

Info: Auch kräftige Symptome müssen gleich allergisch bedingt sein. Ob tatsächlich eine Allergie vorliegt, kann ein allergologisch tätiger Dermatologe herausfinden und ggf. Notfallmedikamente verschreiben oder eine Hyposensibilisierung einleiten. Bei letzterer Methode kann der Patient unempfindlich gemacht werden wie der Imker gegen Bienengift immun ist.

 

Krätze (Skabies)

Weibliche Milben graben vorwiegend in den Bereichen zarter Haut (Achseln, Brust, Genitalien, Zehen-, Fingerzwischenräume) Gänge in die Hornschicht, in denen sie Eier und Kot ablegen.

Symptome: besonders nachts stärker empfundener unstillbare Juckreiz führt zu zusätzlicher bakterieller Besiedelung der Haut.

Info: Sorgfältige Diagnosensstellung, fachmännische Überwachung der Therapie und Sanierung der Kleider, Schlafräume.

 

Läusebefall

Kopf-, Kleider- oder Filzläuse befallen den Menschen. Ihre äußeren Einwirkung oft stabilen Eier (Nissen) kleben fest auf der Unterlage (z.B. Haare) und schlüpfen nach 2-3 Wochen.

Symptome: starker Juckreiz, infizierte Kratzspuren, ggf. verklebte Haare

Info: gezielte fachmännisch überwachte Maßnahmen. Unbedingte Sanierung der Kleider, Umgebung.

Laser

Abkürzung für light amplication by stimulated emission of radiation. Fast parallele Lichtstrahlen mit extrem hoher Energiedichte. Die gesetzlichen Kassen übernehmen nicht die Kosten für die Behandlung kosmetisch störender Areale, weil es sich hierbei um medizinisch nicht notwendigen Eingriffe handelt. Die Kosten für die verschiedenen Behandlungen entnehmen Sie bitte der IGEL-Liste, die z.B. im Wartezimmerheft ausliegt oder fragen Sie Ihren behandelnden Arzt.

 

Erb/YAQ-Laser. Mit diesem Laser kann man i.d.R. narbenfrei gutartige Hautgeschwülste der Oberhaut (Epidermis) abtragen Krypton-Laser: Dieser Laser eignet sich vor allem für die fast schmerzfreie Entfernung von erweiterten Gefäßen der Gesichtshaut oder Besenreiser.Enthaarungs-Laser Light Sheer: Bei diesem Laser dagegen handelt es sich um einen modernen Apparat, der für die fast schmerzfreie dauerhafte Reduktion von kosmetisch störenden Haaren der Oberlippen, des Kinns, der Bikiniregion oder nahezu alle anderen Körperstellen erfolgreich eingesetzt wird. Je dunkler die Haare pigmentiert sind und je heller die Haut beschaffen ist, desto besser ist das Ergebnis. Bei helleren Haaren können mehrere Behandlungen den gleichen Erfolg bringen. Dunklere Haare benötigen i.d.R. weniger Behandlungssitzungen.

 

 



M - N

Nagelpilz siehe Pilzerkrankungen

Narben

Unschöne Narben können chirurgisch durch schönere Narben ersetzt werden. Laser kommen heutzutage noch weniger in Betracht, auch wenn erste gute Ergebnisse in manchen Fällen erbracht werden konnten.

Zusätzlich oder als Alternative können Narbencremes verwandt werden. Die Ärzte der Hautärztlichen Gemeinschaftspraxis Trevirispassage beraten Sie gerne. Die gesetzlichen Kassen übernehmen nicht die Kosten für die Behandlung kosmetisch störender Hautveränderungen, weil es sich hierbei um medizinisch nicht notwendigen Maßnahmen handelt.

Nesselsucht (Urticaria)

oft allergische Reaktion auf Nahrungsmittel, Medikamente, Insektenstiche, aber auch als Begleiterscheinung von Entzündungen im Bereich der Zähne, Mandeln etc. (siehe auch unter Stichwörter: Insektenstiche, Allergie)

Symptome: oft stark juckende weiße oder rötliche Quaddeln

Info: Diagnostik und Therapie beim Hautarzt

Neurodermitis (atopisches Ekzem)

Oft erblich bedingte Hauterkrankung, die gehäuft mit dem Asthma bronchiale und dem Heuschnupfen vergesellschaft ist.

Symptome: oft an Innenseiten großer Gelenkbeugen beginnende Ekzeme (siehe auch unter Stichwort Ekzeme). Typisch ist eine allgemein trockene Haut.

Info: nach gründlicher Ursachenforschung (Unverträglichkeit auf Nahrungsmittel, Tiere, Pollen, Hausstaubmilben, Kleidungssstücke, Waschverhalten, Pflegeprodukte, Konervierungdmittel, Psyche, Medikamente, berufliche Arbeitsstoffe, Genetik etc. - siehe auch unter Stichwort Allergie) folgt eine kontrollierte Therapie, die viel Geduld vom Patient und Dermatologen erfordert. Unkontrollierte Heilversuche enden oft in Verschlimmerung der Erkrankung und Verzweiflung. Nur die Symptome können zum Verschwinden gebracht werden, eine Heilung ist aus genetischen Gründen nicht möglich.

Nissen siehe Läusebefall



O - R

Onychomykose siehe Pilzerkrankungen

Peeling siehe Fruchtsäurepelling

Pilzerkrankungen der (Schleim-) Haut, Haare und Nägel

bestimmte Formen von Haut- oder Hefepilze infizieren Haut und Nägel bzw. Schleimhäute. Ansteckung oder Verbreitung am Körper je nach Art des Erregers über eigene Keime, andere Menschen, Tiere. Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Immunschwäche, Medikamente können manche Krankheitsbilder begünstigen.

Symptome: unterschiedlich. Z.B. Rötung, Juckreiz, Zerstörung der Hautoberfläche

Info: frühzeitige, insbesondere kompetente Behandlung erspart viel Ärger. So kann ebenfalls Ihren Mitmenschen eine Ansteckung erspart bleiben.

Plattenepithelkarzinom der Haut siehe Spinaliom.

Psoriasis siehe unter Schuppenflechte

Pyodermie siehe bakteriell bedingte Hautinfektionen

Rosacea

Entzündliche Erkrankung oft in der zweiten Lebenshälfte typischerweise in der Gesichtsmitte einhergehend mit Rötung, Gefäßerweiterungen. Bei stärkeren Formen werden Knötchen und Pusteln sowie die sog. Trinkernase (Rhinophym) beobachtet. Der Begriff Trinkernase ist ungerecht, da diese Erkrankung nicht ein Zeichen des Alkoholismus ist, sondern lediglich der Alkohol, aber auch scharfe Gewürze, Hitze, Kälte und starkes Sonnenlicht die Gefäßerweiterung fördert. Die Begleitentzündungen können mit Cremes oder Tabletten gut behandelt werden, die ausgeprägten Gefäßerweiterungen dagegen sprechen nicht auf diese Therapie an. Hier hilft der Laser.



S

Schuppenflechte (Psoriasis)

Häufig erbbedingte Hauterkrankung, die durch Alkohol, Streß, Medikamente, Übernährung ausgelöst oder verstärkt werden kann.

Symptome: in Schüben auftretende silberweiße Schuppung an oft charakteristischen Hautarealen (Außenseiten der großen Gelenkbeugen, Haaransatz am Kopf, äußerer Gehörgang, Analregion, Nägel)

Info: Nur die Symptome können zum Verschwinden gebracht werden, eine Heilung ist aus genetischen Gründen nicht möglich.

Schwielen siehe auch Hühneraugen

Schweißneigung, übermäßige

Bei der massiven krankhaften Schweißneigung besonders im Bereich der Achseln und Hände bleiben oft konventionelle Therapieversuche mit Deos, Aluminiumhydroxidverbindungen, Salbei-Kapseln u.v.m. erfolglos. Die Therapie der starken Schweißneigung der Hände und Füße kann mit der Leitungswasseriontophorese dagegen oft gut angegangen werden. Diese Schwachstrombäder können Betroffene in der Hautärztlichen Gemeinschaftspraxis Trevirispassage als Kassenleistung nutzen. Wenn nach wenigen kurzen Hand- und/oder Füßbädern ein Therapieerfolg zu erkennen ist, besteht die Möglichkeit, ein Heimgerät zur Verfügung gestellt zu bekommen. Jene Patienten sparen somit sich die Zeit eines Arztbesuches und können das gute Ergebnis durch entsprechende Bäder zu Hause aufrechterhalten.

Bei sehr schweren Fällen, insbesondere bei massiver Achselschweißneigung kann alternativ eine Behandlung mit Botox vorgenommen werden. Durch Injektionen in sechs- bis zwölfmonatigen Abständen   kann diese Störung im betroffenen Areal weitgehend beseitigt werden. Damit können belalstende Operationen oft vermieden werden.

Skabies siehe Krätze

Sonnenbrand

Abhängig der Lichtempfindlichkeit der Haut zu lange (Höhen-) Sonneneinstrahlung.

Symptome: schmerzhafte Rötung, die sich zu einer Schwellung und Blasenbildung entwickeln kann.

Info: feuchte Wiesengräser, Medikamente und bestimmte Hautkrankheiten erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Häufiger Sonnenbrand, vor allem in der Kindheit erhöhen das Hautkrebsrisiko beträchtlich. Rasche und schmerzlose Routineuntersuchungen beim Hautarzt können vor Schlimmen bewahren.

Soor siehe Pilzerkrankungen

Spinaliom

Synonym: Plattenepithelkarzinom. Ein bösartig, oft langsam wachsender Tumor, der anders als beim Basaliom Tochtergeschwülste (Metastasen) setzt. Eine sorgfältige chirurgische Entfernung ist oft die beste Therapie. Nach der Entfernung des Tumors ist eine Nachkontrolle der Haut in regelmäßigen Abständen wichtig. Die Hautärztliche Gemeinschaftspraxis Trevirispassage ist dem Tumornachsorge-Programm des Landes Rheinland-Pfalz angegliedert.


T - V

Tinea corporis superficialis siehe Pilzerkrankungen

Urticaria siehe Nesselsucht

Venen siehe auch Besenreiser, Laser.

Verbrennungen

Hautschädigung durch hohe Temperatureinwirkung

Symptome: je nach Schweregrad von Rötung bis zu vollständig zerstörtem Gewebe.

Info: sofortige Kühlung mit kaltem Wasser kann die Schwere der Verbrennung um ein Grad reduzieren. Bei schlechter Versorgung ist das Risiko der unschönen Narbenbildung und Pigmentstörung stark erhöht.

Verrucae siehe Warzen



W - Z

Wanzenstiche

Der Stichvorgang der lichtscheuen und nachtaktiven Wanzen wird oft nicht bemerkt.

Symptome: in Gruppen, oft aber auch linienartige Anordnung juckender, geröteter Herde an der Haut.

Info: Klare Diagnosenstellung durch den Fachmann und Einleitung einer sorgfältigen Bettsanierung.

Warzen

unterschiedliche Virenformen.

Info: rechtzeitiges fachgerechtes Behandlen erspart Patient und Arzt viel Kummer. Anderenfalls rasche Aussaat zu befürchten und schlechtes Ansprechen der Therapie.

Wespenstich siehe Instektenstiche

Windeldermatitis

Reizung der Haut durch Stuhl und Urin (u.a. Ammoniak, Enzyme).

Symptome: Rötung, Schuppung, Nässen, Juckreiz

Info: Häufiger Wechsel stark saugender Windeln. Zinkoxidhaltige Präparate können die Haut vor Sekret-Reizung schützen. In manchen Städten wird das Nutzen von Baumwollwindeln organisatorisch und finanziell unterstützt.

Wunden siehe bakteriell bedingte Hautinfektionen, Wundrose

Wundrose (Erysipel)

bestimmte Bakterien, meist Streptokokken, aber auch Staphylokokken treten über teils minimalen Wunden (Eintrittspforten) in die Haut ein und verbreiten sich zunächst über Lymphbahnen aus.

Symptome: Rötung, Schwellung, oft Schüttelfrost, Fieber.

Info: Werden die Eintrittspforten nicht saniert (z.B. Hautpilzinfektionen), droht ein erneutes, oft schweres Wiederauftreten der Erkrankung.

Wurmbedingte Erkrankungen der Haut

Fadenwürmer gelangen z.B. über Tierkontakt an Badestränden oder Sandkästen auf die Haut und graben einen Gang.

Info: Therapie oft schwierig, gehört in kompetente Hände.

Zeckenbedingte Übertragung von Krankheiten (FSME, Borelliose)

Zecken können je nach Lebensregion Bakterien (Borelliose) oder Viren (FSME) übertragen.

Symptome der Borelliose: Bei fehlender Behandlung treten unterschiedlich stark ausgeprägte Krankheitssymptome auf. Bakterien (Borellien) verursachen an der Haut ein rötliches, oft überwärmtes Areal, das sich um die Stichstelle sich ausbreitet (Erythema chronicum migrans, Borelliose Std. I). Auch wenn diese Hauterscheinungen von alleine wieder abblassen, so bleibt der Keim im Körper und kann andere Organe befallen. Therapie: Gabe von bestimmten Antibiotika. Aktive oder passive Impfungen sind nicht möglich.

Symptome der FSME: Gehirnhautentzündung. Therapie weil Vireninfektion sehr schwierig. Aktive und passive Impfung sind möglich.